Das Waggerl-Haus in Wagrain

  • Waggerl-Haus Frontansicht im Sommer
  • Waggerlmuseum im Winter

Das Waggerl-Haus in Wagrain

Am Kirchboden | 5602 Wagrain |

http://www.wagrain24.at/kultur/

Ausflugsziele - Liste

Öffnungszeiten:

Anfang Dezember bis Mitte April

DI, DO und FR: 14 – 18 Uhr

Mitte April bis September bis Ende Oktober

DI, DO und FR: 14 – 18 Uhr

Juli und August

DI, MI, DO und FR: 14 – 18 Uhr

 

Für Gruppen ab 10 Personen ist nach rechtzeitiger Voranmeldung der Besuch auch außerhalb dieser Zeiten möglich!
(Terminvereinbarung Besichtigung: +43 6413 - 88 79)

Das ehemalige Wohnhaus des Wagrainer Dichters Karl Heinrich Waggerl

Als Karl Heinrich Waggerl und Edith (Dita) Waggerl 1920 nach Wagrain zogen, bewohnten die Beiden zwei Dachkammern in dem Haus das heute als das "Waggerl-Haus" bezeichnet wird.
Das Haus wurde als "Aignerhaus" 1776 erstmals urkundlich erwähnt, die Erbauung liegt jedoch sicher noch weiter zurück.

K. H. Waggerl lebte bis zu seinem Tod in diesem Haus, wo auch seine literarischen Werke entstanden.

Nach dem Tod von Edith Waggerl erbte die Marktgemeinde Wagrain das Gebäude samt seinem Inventar.
Das Waggerl-Haus wurde nach 1990 vom Kulturverein "Blaues Fenster" und der Gemeinde Wagrain zu einem Museum umgestaltet.

Buchbinder-Werkstattt Waggerl Haus in Wagrain
Wohn-Schlafraum K. H. Waggerl Haus in Wagrain

Zur Geschichte von K. H. Waggerl Haus ...

Die Marktgemeinde Wagrain war über 50 Jahre die Heimat des Dichters Karl Heinrich Waggerl.

Karl Heinrich Waggerl gehörte zu den wichtigsten österreichischen Schriftstellern.

1897 in eher ärmlichen Verhältnissen in Bad Gastein geboren, zog er bereits 1920 mit seiner Frau Edith als Lehrer nach Wagrain.

Vom Beginn an bis zu seinem Tod 1973 lebte er im "Waggerl Haus", das bereits im Jahre 1776 erstmals urkundlich erwähnt wurde und in dem auch die zahlreichen, literarischen Werke entstanden.

 

Durch eine Schenkung von Edith Waggerl wurde es der Marktgemeinde Wagrain ermöglicht, dieses Haus gemeinsam mit dem Team des Wagrainer "Kulturvereins Blaues Fenster" in ein Museum umzuwandeln und 1994 zu eröffnen.

Die wichtigsten Räume wurden so belassen, wie Waggerl sie bewohnt hat. Im ganzen Haus sind Beispiele der kunsthandwerklichen
Tätigkeiten Waggerls des Buchbinders, Malers, Zeichners, Fotografen und Sammlers zu sehen.

 

In einigen Nebenräumen wurden Informationstafeln, Vitrinen, drei Hörstationen und ein Videofilm eingerichtet, die sich mit der Person und dem Werk kritisch und informativ beschäftigen.

Das Museum fällt auch in die Kategorie  eines "Heimatmuseums", da ja gerade der Begriff "Heimat" für Waggerls Werke ein zentrale Rolle spielte.

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