Karl Heinrich Waggerl

Portrait von Karl Heinrich Waggerl

Der Schriftsteller & Dichter

Karl Heinrich Waggerl wurde am 10.12.1897 als Sohn eines Zimmermannes in Bad Gastein geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf.

 

Während der Ausbildung als Lehrer meldete er sich 1916 freiwillig an die Tiroler Front und geriet bis 1920 in italienische Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg beendete er seine Ausbildung zum Lehrer, heiratete Edith Pitter und trat eine Lehrerstelle in Wagrain an.

1923 schied er wegen einer chronischen Lungenkrankheit aus dem Schuldienst aus, worauf er mit dem Schreiben beginnt.

 

Karl Heinrich Waggerl lebte mit seiner Frau über 50 Jahre in Wagrain.

Im Waggerl-Haus am Kirchboden von Wagrain entstanden die literarischen Werke von K. H. Waggerl.

Der Dichter und Schriftsteller K. H. Waggerl

Der literarische Werdegang von Karl Heinrich Waggerl

Der Durchbruch als Schriftsteller erfolgte im Jahr 1929 durch die Veröffentlichung des Romans "BROT" im renommierten Insel-Verlag.

Es folgten drei weitere Werke: "Schweres Blut", "Das Jahr des Herrn" und "Mütter"

 

Die Einfachheit des Erzählens in Verbindung mit gütigem Humor und tiefgründiger Nachdenklichkeit waren Waggerls schriftstellerische Eigenart.

Sein Schreiben stammt aus dem Unmittelbaren, der sinnhaft erlebten dörflichen Umgebung und ihren alltäglichen Begebenheiten.

 

In den 1920er und 1930er Jahren beschäftigte sich W. auch intensiv mit der Fotografie.


K. H. Waggerl engagierte sich auch in öffentlichen Belangen der Gemeinde Wagrain (Vereinsarbeit, Entwicklung des Fremdenverkehrs sowie dem Bürgermeisteramt 1940).

 

Nach dem 2. Weltkrieg erlangter er Bekanntheit durch unzählige Lesereisen durch Österreich, Deutschland und die Schweiz.
Zunehmend wendete sich Waggerl in seinem Stil den kleinen Prosaformen zu.
Von seinen Büchern wurden mehr als 7 Millionen Exemplare verkauft und in über ein Dutzend Sprachen übersetzt.

 

K. H. WAGGERL verstarb 4. November 1973 an den Folgen eines Autounfalls und fand seine letzte Ruhestätte am Friedhof von Wagrain.

Sein Wohnhaus in Wagrain wurde nach den Tod seiner Frau Dita (Edith) Waggerl zu einem Museum umfunktioniert und zeigt Einblicke in das Leben von K. H. Waggerl [ Zum Waggerl-Museum ]

Seiten zum Thema - "Kultur-Infos aus Wagrain" :

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Portrait von Karl Heinrich Waggerl
Blick auf Wagrain um 1960

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